Dokumentarfilm

AKTUELLE PROJEKTE

Eine Pappel, die fremd zwischen Buchen stand – Adelheid Duvanel (Künstlerinnenporträt, 45 Min.)

Adelheid Duvanel

“Am Nachmittag habe ich frei, dann gehe ich als ich selber durch die Strassen; die Menschen scheinen es immer eilig zu haben, dazu machen sie Gesichter, als ob sie in rohe, hölzerne Rüben gebissen hätten; das stimmt mich nachdenklich. Sind sie nicht glücklich?” Adelheid Duvanel, 1969
Adelheid Duvanels Kürzestgeschichten beschreiben Menschen am Rande der Gesellschaft, kleine Leute, Sonderlinge. Sie erzählen von Verlassenheit, Beziehungslosigkeit, Träume, Angst, Gewalt und Sehnsüchten. Nie erhebt sich die Autorin über ihre schwachen und versehrten Figuren, nie setzt sie sie der Lächerlichkeit aus. Sie lässt den Figuren ihr eigenes Recht.
1996 erfriert die Basler Schriftstellerin und Malerin Adelheid Duvanel unter dem Einfluss von Medikamenten in einer ungewöhnlich kalten Sommernacht in einem Basler Waldstück. Heute ist sie zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Mit unserem Porträt erschliessen wir das Werk dieser herausragenden, von Schmerz und Poesie getriebenen Künstlerin für eine neue Generation von Lesern .
BUCH und REGIE: Isabella und Daniela Cianciarulo — PRODUKTIONSSTATUS: In Entwicklung

 

BISHERIGES

Sabin Kneubühler (Künstlerporträt, 2010, 20 Min.)

In ihrer Malerei fügt Sabin Kneubühler Eindrücke, die sie im Alltag anspringen anders zusammen oder fügt sie collagenartig in eine mit neuer Bedeutung aufgeladene Umgebung. Sie stellt Momente oder Zustände dar, die nicht beschreibbar, fremd oder schwierig in Worte zu fassen sind. Darin erkennt die  Künstlerin die Notwendigkeit ihrer Arbeit.
Das Videoporträt entstand im Rahmen ihrer Ausstellung 2010 in der Galerie Peripher in Zürich.

Wilfredo Mercado – collector of dreams (Künstlerporträt, 2010, 2.30 Min.)

Der puertoricanische Künstler Wilfredo Mercado malt Seelenbilder, Alb- oder Wunschträume. Er zeichnet geschlechtslose Wesen, Engel oder Clowns, die von Kriegen erzählen, von persönlichen Katastrophen. In seinen Bildern verbinden sich Piktogramme, Kritzeleien, Wortspiele, aufgerissene Münder, weit aufgerissene Augen, die einen über das Betrachen hinaus verfolgen. Mercado erforscht in seiner Kunst auf einzigartige Weise den Menschen als auch sozialpolitische Zusammenhänge.
Das Videoporträt entstand im Rahmen einer Ausstellung 2010 in der Galerie Peripher in Zürich.