Natur trifft auf Kultur

Mein Engagement als Naturpädagogin und Kulturschaffende

Grünkraft tanken . Bei sich ankommen . Neue Ressourcen für sich entdecken . Einfach nur sein . Von der Natur lernen . Etwas für sich und für die Umwelt tun . Natur und Kultur verbinden . Achtsamkeit praktizieren . Eine nachhaltige Welt miterschaffen

Warum Natur und Kultur für mich unerlässlich sind:
“Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt.” Khalil Gibran

Ich freue mich, nach meiner 2-jährigen Ausbildung als Naturpädagogin mit CAS-Abschluss und facettenreichem beruflichen Werdegang Menschen bei ihren individuellen Natur- und Kulturerfahrungen in der Natur zu begleiten!

Ich bin in der Stadt aufgewachsen. Wir gingen nicht wandern, aber fast jeden Sonntag in die angrenzenden Stadtzürcher Wälder. Es gab verschiedene Feuerstellen, umgeben von  grossen Wiesen, in denen kleine Grasfrösche lebten, die meine Schwester und ich fasziniert beobachteten und zeichneten. Die bleibendsten Erinnerungen an Naturerlebnisse verknüpfe ich aber mit den Ferien im Heimatland meiner Mutter, wenn wir unsere Grossmutter besuchten. Sie wohnte in einem Steinhaus ohne fliessend Wasser und Elektrizität. Mein Onkel war Landwirt und wohnte im angrenzenden Stück Land. Es gab Kühe, Hühner, Katzen, Hunde, Füchse und Schlangen. Das Haus meiner Grossmutter war umgeben von Wald und immer wieder hoppelte ein Hase durch die Wiese. Ich erinnere mich an Schildkröten, die wir am Bachufer aufspürten. Diese urchige, geheimnisvolle Landschaft hat zusammen mit den Märchen und Sagen von Feen und Kräuterhexen, die meine Mutter uns jeweils vor dem Schlafengehen erzählte, mein Verhältnis zur Natur und Kultur geprägt. Meine Mutter hat häufig von ihrer Angst erzählt, die sie hatte, als sie noch klein war und oft kilometerlange Wege durch den dunklen Wald gehen musste, um Milch ins benachbarte Dorf zu bringen. Diese Ehr/Furcht hat sich gewiss auch auf mich übertragen.

Ein zweites wichtiges Naturerlebnis waren die Sommerferien, die wir meistens am adriatischen Meer verbrachten. Wir liefen stundenlang am Strand entlang, schwammen, tauchten, beobachteten Fische, bauten Sandburgen. Ich spüre heute noch die Kühle des Sandes am Morgen unter den Füssen oder die sengende Hitze des Nachmittags. Wir suchten nach Spuren von Sandwürmern. Wir sammelten die weissen, von den Fluten abgeschabten Knochen der Tintenfische, um sie für unsere Wellensittiche nach Hause zu nehmen, die daran ihre Schnäbel wetzten. Zu Hause bastelten wir mit den gesammelten Herzmuscheln kleine Tiere. Ich erinnere mich wie salzig und leicht fischig die Häuschen der Meeresschnecken rochen. Die Weite, die unzähligen Schattierungen von Blau, auf die ich mich jedes Jahr aufs Neue freute, gehören zu meinen schönsten Erinnerungen.

Ein erschütterndes Ereignis war der letzte Strandurlaub mit meiner Familie. Es gab einen schrecklichen Unfall, ein Tanker lief im Meer aus. Eine hochgiftige rote Flüssigkeit floss tonnenweise ins Meer ab. Am morgen danach schwappte das Meer einen ganzen Teppich toter Fische an den Strand. Ich war entsetzt und traurig. Den Menschen war damals das Ausmass der Katastrophe nicht bewusst. Wir sind nicht mehr an den Ort zurückgekehrt. Ich denke aber immer wieder an diese letzten traurigen Bilder zurück, die sich mit den Nachrichtenbilder anderer Umweltkatastrophen vermischen. Ich habe mich immer wieder gefragt, wie der Mensch ein derart ausbeuterisches und selbstzerstörerisches Verhalten an den Tag legen kann. In meiner Tätigkeit als Autorin und Regisseurin stand auch dieses Thema immer wieder im Zentrum meiner kreativen und kulturellen Auseinandersetzung.

Meine Verbundenheit mit der Natur, die Ressourcen, die ich daraus für meine Arbeit, Körper und Geist schöpfe, sind mit den Jahren stetig gewachsen. Ich kann mir ein Leben in der Stadt ohne Bezug zu Natur und Tieren nicht vorstellen. Das Ausmass der fortschreitenden Entfremdung macht mir Sorgen. Ich bin keine radikale Aktivistin geworden, versuche aber jeden Tag das Bewusstsein für Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Respekt aufrechtzuerhalten und weiterzugebe

Ich esse seit Jahren kein Fleisch, benutze wenn immer möglich Bioprodukte und bin für die Abschaffung der Kernkraftwerke. Ich glaube, dass wir mit kleinen Schritten Vieles bewirken können. Man muss die Menschen dafür sensibilisieren, die Möglichkeiten schaffen und ergreifen, um Kindern, die in der Stadt aufwachsen, die Natur auf sinnliche, erlebnisorientierte, kreative Weise näher zu bringen.

Schon seit geraumer Zeit interessiere ich mich für die unterschiedlichen achtsamkeitsbasierten Methoden der Ressourcen- und Resilienzstärkung. Ich praktiziere Yoga und nutze die regelmässigen Spaziergänge in der Natur, um Kraft zu tanken und Ruhe zu finden. Als ich 2015 mit dem Zertifikatslehrgang CAS Naturgebundene Umweltbildung begann, erkannte ich das grosse

Potenzial, stressreduzierende Methoden mit naturgebundenen, wissensvermittelnden und sinnesbezogenen Aktivitäten zu kombinieren.

Genauso wichtig ist mir auch die kreativ gestalterische Auseinandersetzung mit der inneren und äusseren Welt, die durch den Aufenthalt in der Natur vertieft und für die eigene Weiterentwicklung genutzt werden kann. Alles ist mit allem verbunden…  Die mit Körper und Geist erfahrbare Palette an Farben, Formen und Erlebnis-Dimensionen, die die Natur uns quasi vor der Haustür schenkt, ist auf keinem Tablet, Smartphone oder Laptop zu finden…

Ich wünsche mir sehr, dass Sie dank meiner Begleitung diesen einzigartigen Natur-Schatz entdecken und verantwortungsvoll bewahren können!

Durch das aktive Erleben und Verstehen in und mit der Natur vermag die naturbezogene Umweltbildungeine vertiefte Beziehung zur Umwelt schaffen und damit Prozesse für umwelt- und eigenverantwortliches Handeln initiieren und unterstützen. Sie kann aber noch viel mehr… In meiner freiberuflichen Tätigkeit als Autorin, Regisseurin und Dozentin wurde ich immer wieder mit unterschiedlichsten Herausforderungen und Unsicherheiten konfrontiert. Leistungsdruck, Stress, Herzensprojekte, die nach jahrelanger Arbeit dann doch nicht realisiert werden konnten. Kraft, Inspiration und Ruhe habe ich immer wieder in der Natur gefunden. Heute kombiniere ich nach meiner zweijährigen Ausbildung (CAS Naturbezogene Umweltbildung) Natur und Kultur und sehe, wie sich dank sinnes- und erfahrungsbezogenem Naturerlebnis überraschende kreative Ideen finden und lebensverändernde Prozesse nachhaltig ankurbeln lassen.  Jedes Zielpublikum stellt verschiedene Anforderungen an mich, die ich mit unterschiedlicher Methodik und angeleiteten Aktivitäten (Inputreferate, Meditationen, Spiele, gestalterische Projekte, Forscheraufträge, Märchen etc.) in unbegrenzten Kombinationen erfüllen kann.

Warum schenken Sie sich und ihren FreundInnen nicht gemeinsame Zeit in der Natur, statt vergänglicher Dinge und schaffen so unvergessliche Erinnerungen? Das kann ein Jahreszeitenzyklus sein, aber auch nur ein angeleiteter Nachmittag, den wir gemeinsam im Wald oder an einem Fluss verbringen? Erfahren Sie so mehr über Ökosysteme und über sich selbst.

Schenken Sie Ihrem Kind einen Kindergeburtstag im Wald statt in geschlossenen Räumen und fördern Sie so seine motorischen und kognitiven Fähigkeiten und selbstverständlich auch die eigenen… Unternehmen Sie als Firma einen angeleiteten Ausflug in ein Naherholungsgebiet, lernen Sie dazu, verbessern Sie das Arbeitsklima oder verstärken Sie ganz nebenbei das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Kontakt: dc@cianciarulo.com

Warum sollten Sie sich von mir in die Natur begleiten lassen?

WE ARE SO BUSY… WE ARE SO STRESSED…

Die meisten Menschen wohnen heute in urbanen Ballungszentren und verbringen im Durchschnitt 93% des Tages in Innenräumen. Ein Grossteil steht unter Dauerstress, leidet an chronischen Beschwerden, Müdigkeit, Verspannungen und Schlafstörungen. Der urbane Mensch hetzt von einem Termin zum nächsten. Beim Joggen spricht er über die Probleme am Arbeitsplatz. Er ist ständig online, unter Druck, ein Multitasker, der in einer frenetisch schnellen und komplexen Welt zurechtkommen muss. Er entfaltet sich immer mehr in der digitalen Welt, shared und liked und befriended sich mit Menschen auf der ganzen Welt. Und im Gegenzug entfremdet er sich immer mehr von der Natur – von derjenigen, die ihn seit Jahrtausenden umgibt und von der eigenen. Durch den Aufenthalt in der Natur können wir wieder innehalten und erkennen, was uns gut tut und was nicht und die entsprechenden Schritte in unserem Alltag vornehmen, die uns wieder gesunden lassen.

WUNDERMITTEL NATUR

Die Wissenschaft hat in den letzten Jahren dank zahlreicher Untersuchungen bestätigt, dass wir kaum etwas Besseres und Wirksameres für uns und unsere Gesundheit tun können, als uns in der freien Natur aufzuhalten. Schon kurze Spaziergänge im Wald senken nachweislich Stress und stärken unser Immunsystem. Umweltpsychologen gehen sogar davon aus, dass Natur positiv auf unser Gehirn wirkt. Sie verändert nachweislich die Regionen, die durch die allgegenwärtige urbane Reizüberflutung dauerhaft überbelastet sind. Die gute Nachricht ist, dass es fast nie zu spät ist für ein persönliches Reset. Das Wundermittel Natur hält, was es verspricht. Die Natur ist das beste und kostengünstigste Antiaging-Mittel überhaupt, der verlässlichste und geduldigste Fitnesstrainer, ein weiser Lehrer und Lebenscoach, die grösste Universität der Welt ohne Numerus Clausus. Die Pillen, die sie verschreibt sind ohne schädliche Nebenwirkungen. Sie stärkt unsere Ressourcen, lehrt uns resilient zu sein, spornt uns an, tröstet und lässt uns so sein wie wir sind. Das Schöne ist, dass es nicht viel braucht, um von all diesen wundersamen Wirkungen zu profitieren.

IN UND MIT DER NATUR

Der Mensch lebte jahrtausendelang im und vom Wald. Evolutionsbiologen sind überzeugt, dass diese Naturprägung bis heute in unseren Genen steckt. Viele wissenschaftliche Studien belegen inzwischen die Vielfalt an positiven Auswirkungen, die das Draussen-SEIN haben:

  • Erschliessung neuer (emotionaler, geistiger und körperlicher) Ressourcen
  • Förderung motorischer, kreativer und kognitiver Fähigkeiten
  • Erhöhung menschlicher Widerstandsfähigkeit und Resilienz
  • Förderung von Selbstvertrauen, Konzentration, Kreativität und Kooperationsfähigkeit
  • Stärkung des Immunsystems
  • Senkung des Blutdrucks
  • wachsende Motivation für nachhaltiges Umweltverhalten

JEDER WEG BEGINNT MIT EINEM ERSTEN SCHRITT

Mit jedem Schritt im Grünen laden wir unseren Akku auf, wir schärfen unsere Sinne, bekommen wieder den Blick frei für die vielfältige Schönheit der Natur. Wir geben uns wieder Raum, atmen auf. Wir lernen, dass wir Teil eines Ganzen sind. Betrachten das Kleine und verstehen, dass nichts ohne das andere existieren kann. Die Natur lehrt uns, wenn wir sie lassen, ohne belehrend zu sein. Sie bringt uns zum Staunen und bereichert uns, verändert unseren Blick auf uns und den Rest der Welt. Sie lehrt uns Respekt und Achtsamkeit. Sie macht keinen Unterschied zwischen den Menschen, sie braucht kein Leumundszeugnis noch Referenzen, um uns willkommen zu heissen.

An fast keinem anderen Ort lassen sich so vielfältige, Sinnes-, Geist- und Körperstimulierende Erfahrungen machen wie in der Natur. Jeder Käfer, jeder Baum, jedes noch so kleine Lebewesen lässt unser Bewusstsein für den Einfallsreichtum der Natur wachsen. Für jeden Typus, jeden Charakter, jedes Alter bietet die Natur allumfassenden Erkenntniszugewinn und Weiterbildungsansporn.

ACHTSAMKEIT UND ATEM IN DER NATUR

Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
Friedrich Nietzsche

Schlechte Haltung, Stress und körperliche Schmerzen (Verspannungen) lassen sich mit bewusster Atmung lindern. In der freien Natur wirken deren Heilkräfte (Biophiliaeffekt) und verstärken die Wirkung der Atemtherapie. Bei achtsamen Spaziergängen im Wald verbinden wir uns bewusst mit dem Atem, fühlen den Kontakt (physisch und emotional) zur Erde und verbessern ganzheitlch das körperliche und seelische Wohlbefinden. Mittels Atemübungen, natur- und sinnesbezogener Aktivitäten (u.a. Landart) können die Teilnehmer/innen sich wieder mit der Natur und sich selbst verbinden. Sie erleben sich als Teil eines grösseren Ganzen und schöpfen daraus neue Kraft und Perspektiven.